05 Juni 2015

AIESEC Alumni im Gespräch mit Jens Wöhler am 09.07.2015

Veröffentlicht in Events, 2015

AIESEC Alumni im Gespräch mit Jens Wöhler am 09.07.2015

Jens Wöhler ist Vorstand bei S-Broker AG & Co. KG
und war bei AIESEC LC St.Gallen (1990-1993) und bei AIESEC NC/MC Schweiz (1993-1994)

 

 

FINTECH

 

Wie sehen Finanzdienstleistungen und Finanzdienstleister in der Zukunft aus?

Jens stellt die neuesten Fintech-Trends vor und beleuchtet welche Konsequenzen sich daraus für die Geschäftsmodelle von Banken ergeben können.

  • Donnerstag, 09.07.2015 ab 19.30 Uhr (Finger Food) bzw. 20.00 Uhr (Gespräch)
  • Innside Eurotheum, 22nd Lounge, Neue Mainzer Strasse 66-68, 60311 Frankfurt
  • Teilnahmegebühr: 15 Euro pro Person plus Getränke auf Selbstzahlerbasis
  • Verbindliche Anmeldung (25 Plätze): bis zum 03.07.2015 über diesen Anmeldelink
  • und Überweisung des Kostenbeitrages an „AIESEC Alumni Germany", Konto: 651713034 | BLZ: 55190000 | Bank: Mainzer Volksbank bzw. IBAN: DE92551900000651713034 / BIC: MVBMDE55 - !!! ACHTUNG!!! NEUE Bankverbindung!!!

04 Februar 2015

AIESEC Alumni im Gespräch mit Sandra Dömpke, Di.03.03.2015

Veröffentlicht in Events, 2015

AIESEC Alumni im Gespräch mit Sandra Dömpke, Di.03.03.2015

Sandra Dömpke ist Beraterin, Dt. Ges. für Internationale Zusammenarbeit (giz)

AIESEC LC Essen

Leben im Jemen

Einblick in das Land, die Bevölkerung, Kultur und Religion sowie das Wirtschaftsleben

Sandra berichtet von ihrer Arbeit als Beraterin für Entwicklungsprojekte, dem Leben vor Ort und ihre Erfahrungen mit Land und Leuten.

 

 

13 November 2014

Winterevent 2015: Noch wenige Plätze verfügbar!

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Jetzt noch schnell anmelden!

Winterevent 2015: Noch wenige Plätze verfügbar!

Unser beliebtes Skievent füllt sich rasant!

Nachdem die 7Tage Variante nach der ersten Woche ausgebucht war, konnten wir zum Glück eine weitere kleine Hütte reservieren. Damit sind jetzt noch wenige 7Tage und ein paar 4Tage Plätze verfügbar.

Wer also noch mit möchte sollte sich schnell unter: http://aiesec-alumni.de/index.php/winterevent2015 anmelden

21 April 2014

50-Jahr-Feier des AAG / 50th Anniversary of AIESEC Alumni Germany - 31.10.2014 in Mainz

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Picture: mainzplus CITYMARKETING GmbH

50 Jahre AAG - der Jubiläumsevent am Freitag, 31 .Oktober 2014, im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz. Vorstand und OC laden ganz herzlich alle AAG-Mitglieder, deutsche und internationale Alumni sowie aktive AIESECer zu einem festlichen Jubiläumsball ein. Block Deinen Kalender und melde Dich gleich an! Details und Informationen zur Anmeldung hier.

  

50 years AIESEC Alumni Germany - anniversary event on Friday, 31st October 2014, in the Electoral Palace of Mainz. Board and OC cordially invite all AAG-members, german and international Alumni as well as active AIESECers to the festive Anniversary Ball. So, block your calendar accordingly and register right away! For event details, information and registration, click here.

04 August 2014

Bericht „AIESEC Alumni im Gespräch: Social Business“, Frankfurt, 10.07.2014

Veröffentlicht in Events, 2014

Die Bedeutung von nachhaltigem Wirtschaften hat sich in den letzten Jahren spürbar gesteigert und nimmt in der öffentlichen Wahrnehmung immer mehr Raum ein. Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl der Begriffe und nimmt für den Laien schon fast verwirrende Dimensionen an. „Sustainability“, „Non-profit“, Social Entrepreneurs“, „ESG“, „Social Business“ und und und sind alle ähnlich – oder auch nicht.

Um einen Einblick aus erster Hand zu bekommen, konnten wir auf Initiative von AAG-Mitglied Katja Knoch für das 13. „AIESEC Alumni im Gespräch“ (AAiG) in Frankfurt Christina Jäger vom „The Grameen Creative Lab“ in Wiesbaden als Gesprächspartnerin gewinnen. „Grameen“ steht als Gründung von Nobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus, am bekanntesten für die Mikrokredite in Bangladesch, für den Pionier der „Social Business“ Bewegung.

Nach einer kurzen Einführung stellte sich Christina Jäger selbst und ihren Lebensweg vor. Hierbei spielte auch AIESEC eine große Rolle, wo sie sich im LC Bamberg und später im Nationalen Support Team engagierte. Anstatt des klassischen AIESEC-Auslands-Praktikums verbrachte Christina ein Volontariat in der Grameen Zentrale in Bangladesch und begeisterte sich dort für die Konzepte von Prof. Yunus. Nach dem Studienabschluss begann sie dann beim deutschen Ableger „The Grameen Creative Lab“, der das Konzept von Social Business in Deutschland fördert und umsetzt. Dazu zählt die generelle Vermarktung des Konzepts ebenso wie die Begleitung von Prof. Yunus bei Terminen, die Durchführung von Veranstaltungen und Foren sowie auch, in Zusammenarbeit mit Universitäten und Förderunternehmen, die Funktion als Inkubator für Unternehmensgründungen auf Social Business Basis.

Zu allererst erklärte Christina die Besonderheiten von Social Business. Die Motivation liegt, mit den Worten des „Erfinders”, Muhammed Yunus, bei “We live in exciting times – an era when the world is ripe for the kind of amazing, positive change that social business can create.” Hinter dem Konzept steht die einfache Formel eines Unternehmens, ein gesellschaftliches Problem zu lösen, das dabei  Gewinne aber keine Ausschüttungen über das eingezahlte Kapital hinaus anstrebt. Diese einbehaltenen Gewinne sollen zur Verbesserung der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen sowie zur Expansion und damit Steigerung des gesellschaftlichen Mehrwertes genutzt werden. Dazu zählt auch eine marktgerechte Bezahlung der Mitarbeiter. Mit diesen Merkmalen gibt es durchaus Parallelen zu Genossenschaften oder Sparkassen.

Ein Social Business versucht ein gesellschaftliches Problem unternehmerisch zu lösen. Damit ergibt sich eine klare Abgrenzung von Non-Profit-Konzepten oder Social Entrepreneurship, die wesentlich stärker (oder sogar ausschließlich) vom Idealismus der handelnden Personen leben. Diese Vorstellung vom Social Business Konzept löste eine lebhafte Diskussion mit vielen Fragen nach Details und Beispielen in der AAiG-Runde, bestehend aus einem Dutzend AAG-Mitgliedern und mehreren aktiven AIESECern aus Rhein-Main, aus.

Christina konnte mit Beispielen aus der Praxis sehr guten Anschauungsunterricht geben. So gibt es den Coffee Shop „Perfect Day“ in Wiesbaden, der nach der Social Business Idee gegründet wurde. Auch bekannte Konzepte wie Franchising werden mittlerweile bei diesem Social Business eingesetzt. Zur Unternehmensidee gehört der Bezug von Kaffee aus eigenem Anbau, in dem die Kaffeebauern in Indienfür ihre Arbeit mit 7 Euro pro Kilo Kaffee entlohnt werden und ebenfalls 7 Euro in die Natur zurück investiert wird. Hierbei wurde eine vollkommen nachhaltige Wertschöpfungskette kreeirt, die den Kaffeebauern in den Mittelpunkt stellt. , Im Gegensatz zu Dritte-Welt-Läden werden der Coffee Shop und seine Filialen, darunter bereits eine am Frankfurter Flughafen, aber gewinnorientiert geführt. Diese Gewinne verbleiben im Unternehmen bzw. werden nach dem Schneeball-Prinzip auch genutzt, um das Startkapital für neue Social Business Gründungen bereitzustellen.

Auf diese Weise lässt sich das bereitgestellte Kapital mehrmals für die Gesamtidee nutzen. Natürlich ist das Sammeln von Anlagekapital auf dem klassischen Wege, gerade auch in Deutschland, sehr zäh. Allerdings sind Großunternehmen wie Danone, insbesondere aber auch deren Mitarbeiter, sehr affin für das Konzept. Christina konnte hier das Beispiel aus der Praxis präsentieren. Danone wollte die Idee eine speziellen Joghurts mit Zusätzen gegen Mangelernährung von Kindern in Bangladesch über ein Social Business umsetzen. Entgegen den Befürchtungen stimmte ein Großteil der Aktionäre für das Projekt, das zudem von sehr vielen Danone-Mitarbeitern in privater Weise gefördert wurde.

Die Bekämpfung von sozialen Problemen steht im Vordergrund von Social Businesses, nicht nur in Schwellenländern wie Bangladesch, sondern auch in den Industrieländern, nicht zuletzt in Deutschland. Gerade aber hier stößt das Konzept auf ein Problem, dem sich viele „normale“ Unternehmensgründer ausgesetzt sehen: der Mangel einer gesellschaftlichen Akzeptanz des Scheiterns erschwert den Mut für Unternehmensgründungen, auch bei Social Business basierten Ideen. Dagegen sind Länder wie Frankeich aber auch Japan Vorreiter.

Diese Themen wurden in der Folge auf breiter Basis in der Runde diskutiert und Christina sah sich vielen Fragen und Nachfragen ausgesetzt.

Nach über zwei Stunden engagierter Debatte konnte der Abend mit weiteren Diskussionen, aber auch allgemeinem (AIESEC-) Plausch in der Lobby bei einem Blick auf den gewitterbeladenen Abendhimmel Frankfurts fortgesetzt werden und klang gegen Mitternacht aus.

Wir danken Christina nochmals ganz herzlich für die Bereitschaft, den Teilnehmern das Konzept Social Business näher zu bringen und vermeintliche Vorurteile auszuräumen. 

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